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 Betreff des Beitrags: Re: Motiv - Musik
BeitragVerfasst: Di 15. Jan 2019, 11:45 
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Motiv - Musik

Gustaav Pressel Komponist des Weserliedes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Motiv - Musik
BeitragVerfasst: Mi 16. Jan 2019, 12:40 
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Motiv - Musik

Johann Sebastian Bach


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 Betreff des Beitrags: Re: Motiv - Musik
BeitragVerfasst: So 28. Apr 2019, 09:18 
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Motiv - Musik

George Enescu * 19. August 1881 in Liveni Vîrnav, heute im Kreis Botoșani; † 4. Mai 1955 in Paris.

War ein rumänischer Komponist, Violinist und Dirigent. Enescu spielte bereits mit vier Jahren Violine, mit fünf komponierte er, und unter seinen ersten Lehrern befand sich der Komponist Eduard Caudella. 1888 bis 1894 studierte er in Wien, unter anderem bei Josef Hellmesberger junior, Ludwig Ernst und Robert Fuchs. Bereits 1889 debütierte er öffentlich als Violinist. 1895 bis 1899 absolvierte er zusätzlich ein Kompositionsstudium am Pariser Konservatorium bei André Gedalge, Jules Massenet und Gabriel Fauré, zu seinen Mitschülern zählten Maurice Ravel, Florent Schmitt und Charles Koechlin. 1898 erklang in den Concerts Colonne sein Opus 1, das Poème roumain; im gleichen Jahr begann er in Bukarest zu dirigieren.

1902 gründete Enescu mit Louis Fournier und Alfredo Casella ein Klaviertrio, 1904 das Enescu-Quartett. Parallel zu seinen Aktivitäten in Paris wirkte er jedoch auch in seinem Heimatland, wo er ein Haus in Sinaia besaß. Er rief 1912 in Bukarest den Enescu-Preis für Komposition ins Leben und leitete 1914 die erste vollständige Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in Rumänien. 1917 gründete er das George-Enescu-Sinfonieorchester in Iași sowie schließlich die Gesellschaft rumänischer Komponisten. 1921 eröffnete er mit seinem Lohengrin-Dirigat die Opera Națională București und fand 1932 durch seine musikwissenschaftlichen Studien Aufnahme in die Rumänische Akademie. 1937 heiratete Enescu die große Liebe seines Lebens, Maria Cantacuzino (1878–1969), genannt Maruca (eine geborene Tescanu Rosetti). Das prachtvolle Jugendstilpalais des Politikers Gheorghe Grigore Cantacuzino in der Bukarester Calea Victoriei wurde so zum Heim (und heute Museum) Enescus. Nach einer Konzertreise in die Vereinigten Staaten im Herbst 1946 kehrte Enescu allerdings aus Protest gegen die kommunistische Regierung nicht mehr nach Rumänien zurück. Er ist in Paris auf dem Friedhof Père Lachaise beerdigt.

Es gibt mehrere Banknotenausgaben aus Rumänien mit der Abbildung Enescu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Motiv - Musik
BeitragVerfasst: Mi 16. Jun 2021, 13:55 
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Motiv - Musik


Johann Baptist Strauss ("Strauss Sohn"), * 25. Oktober 1825 St. Ulrich, † 3. Juni 1899 Wien, Komponist, Kapellmeister.

Johann Baptist Strauss kam am 25. Oktober 1825 in der Rofranogasse 76 zur Welt. Der Beruf des Vaters ließ Johann Strauss (Sohn) schon von Kindheit an mit dem Genre der unterhaltenden Musik und der Wiener Tanzmusik vertraut werden. Im August 1831, in seinem sechsten Lebensjahr, soll er in Salmannsdorf − im Sommerhäuschen der Großeltern mütterlicherseits, Josef und Maria Streim −, erstmals einen Walzer improvisiert haben. Jedenfalls wurde 1881, 50 Jahre danach, unter dem Titel "Erster Gedanke" ein solches Stück im Verlag seines ehemaligen Schulfreundes Gustav Lewy veröffentlicht.

1833 bezog die Familie Strauss die geräumige Wohnung im Haus Leopoldstadt 314, "Zum goldenen Hirschen" (2, Taborstraße 17). Nach dem Besuch des Schottengymnasiums (1837−1841) studierte Johann an der kommerziellen Abteilung des Polytechnischen Instituts. Der Musikerberuf war zunächst nicht vorgesehen, wenngleich Johann Klavier und Violine spielen konnte.

Entscheidung für den Beruf als Musiker

Als im April 1843 in Wien überraschend der Komponist und Musikdirektor Joseph Lanners starb und im unterhaltenden Musikleben der Stadt eine beträchtliche Lücke entstand, sah der Heranwachsende eine Chance, den zerrütteten Familienverhältnissen im Hause Strauss zu entkommen. In Johanns 18. Lebensjahr hatte des Vaters Geliebte, eine Modistin namens Emilie Trampusch, bereits genauso viele Kinder geboren wie die eigene Mutter Anna Strauss. Diese unterstützte ihren Sohn nach Kräften in seinem Wunsch, Musiker zu werden, hoffte sie doch mit seiner Hilfe ihre Abhängigkeit vom ehebrechenden Gatten beenden zu können.

Somit trat Johann kurz nach Lanners Tod aus dem Polytechnischen Institut aus, nahm stattdessen Unterricht im Generalbass bei Joseph Drechsler, dem anerkannten Musiktheoretiker, Theaterkapellmeister und Regens chori in der Kirche am Hof, und verbesserte sein Geigenspiel bei Anton Kohlmann, einem Violinisten des Wiener Hofopernorchesters. Da viele junge Talente trachteten, Lanners Platz im Wiener Musikleben einzunehmen, erschien Eile geboten. Schon im Juli 1844 ließ sich Strauss von beiden Lehrern Zeugnisse ausstellen, die seine Qualifikation als Musikdirektor beweisen sollten. Die Beurteilungen stimmten darin überein, dass sie Strauss Talent bescheinigten und bei seinem Fleiß zukünftige Erfolge nicht ausgeschlossen erschienen, − mit anderen Worten, Strauss hatte noch nicht ausgelernt. Seine Prüfungsarbeit für Drechsler, ein Chor zu einem Gebetstext "Tu qui regis totum orbem", wurde am 4. August 1844 in der Kirche Am Hof zur Aufführung gebracht.
Debüt

Am 31. Juli 1844 suchte Strauss beim Wiener Magistrat um die Erlaubnis zu öffentlichem Auftreten und um Bemessung der Erwerbsteuer an. Am selben Tag reichte die Mutter gegen ihren Gatten die Scheidung ein. Die Intervention von Johann Strauss (Vater) beim Wiener Magistrat, um das Auftreten seines Sohnes als Musiker zu verhindern, blieb erfolglos.

Nach einem mehrmals erscheinenden Inserat in der "Wiener Zeitung" kam es am 15. Oktober 1844, schon eineinhalb Jahre nach Joseph Lanners Tod, zum Debüt von Johann Strauss (Sohn). Ferdinand Dommayer, der Taufpate des jüngsten Bruders Eduard, hatte sein Lokal Dommayers Casino in Hietzing zur Verfügung gestellt. Johann Proksch, ein erfahrener Klarinettist aus der Kapelle von Strauss (Vater), stand dem unerfahrenen Debütanten mit seinem Wissen und Können auf den Gebieten der Komposition und Instrumentation von Tanzmusik zur Seite. Strauss (Sohn) konnte seine ersten Tanzmusikkompositionen zumindest schon aus einem reichen Vorrat selbst erfundener Melodien zusammenstellen. Er trat gleich mit vier eigenen Werken an und konnte damit mehr Debütkompositionen präsentieren als seine Konkurrenten in der Lanner Nachfolge, Lanners Sohn August oder Josef August Adam.

Des Debütanten neue, eigene Kompositionen − die Walzer "Gunstwerber" op. 4 und "Sinngedichte" op. 1, die "Debut Quadrille" op. 2 und die Polka "Herzenslust" op. 3 − wurden bereits für eine ähnlich große Orchesterbesetzung instrumentiert wie die beliebten, ebenfalls zur Aufführung gelangten Walzer "Loreley Rhein Klänge" seines Vaters oder Joseph Lanners berühmter Walzer "Die Schönbrunner". Das Debüt-Orchester wurde von 24 Musikern gestellt, die genau eine Woche vor dem ersten Auftreten einen Vertrag mit Strauss unterzeichnet hatten, der sie auf ein Jahr band.
Orginalpartitur der Fledermaus von Johann Strauss (Sohn), Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, MH-12000. Volltext: http://www.digital.wienbibliothek.at/wb ... nfo/284303

Die hochgeschraubten Erwartungen in das Debüt von Johann Strauss (Sohn) erfüllten sich zunächst. Durch Vergleiche mit dem berühmten Vater und mit Lanner sah sich der junge Komponist jedoch bald mit Anforderungen konfrontiert, die er nach außen hin vielleicht zu erfüllen schien, denen er selbst aber noch nicht allein gerecht werden konnte. Wo und wann hatte er Komponieren oder Instrumentieren gelernt? Hinter den Kulissen wurde nach dem Vorbild der "Musik Werkstatt" des Vaters in Teamwork komponiert und instrumentiert. Der schon genannte Johann Proksch war der wichtigste Helfer der ersten Jahre. Aber auch Carl Fux, ein Musiker und der Schwager des Vaters, oder der Bratschist Franz Bachhammer bereiteten den Weg des jungen Strauss.

In der Öffentlichkeit durfte davon nichts bekannt werden − wenngleich beispielsweise der Kapellmeister Philipp Fahrbach 1847 in der "Wiener allgemeinen Musik-Zeitung" in seinem Artikel "Geschichte der Tanzmusik seit 25 Jahren" deutlich auf Straussʼ Mängel hinwies, obwohl er ihn nicht namentlich nannte. Wie es Strauss (Vater) oder andere Komponisten vorzeigten, entstanden bereits in dieser frühen Zeit sehr viele Tanzmusik-Kompositionen von Strauss (Sohn) aus einem aktuellen politischen, kulturellen oder sozialen Anlass, der nicht nur im Werktitel und in der Titelillustration der Klavierausgabe, sondern oft auch in Form von Melodiezitaten in der Musik selbst seinen Niederschlag fand.
Erste Konzertreisen im Konkurrenzkampf gegen den Vater

Die ersten Jahre nach dem Debüt waren vorrangig vom Konkurrenzkampf gegen Strauss (Vater) geprägt, dessen Publikum sich aus den bürgerlichen und hohen bis höchsten Bevölkerungskreisen rekrutierte, wohingegen Strauss (Sohn) sich den Studenten, den ethnischen Minderheiten und Randgruppen in Wien zuwenden musste. Daran änderte auch seine Ernennung zum Kapellmeister des Zweiten Wiener Bürger Regiments im Herbst 1845 nichts. So lag es nahe, dass Strauss (Sohn) schon in den ersten Jahren seiner Karriere auch Engagements außerhalb Wiens suchte.

Im April 1845 erfolgte mit einem bereits auf 30 Musiker gewachsenen Orchester die erste Konzertreise nach Graz; im Februar 1846 machte er einen Abstecher nach Ungarisch Altenburg und Raab (Györ); im Juni 1846 stattete er mit seinem "Pesther Csárdás" op. 23 der ungarischen Hauptstadt einen Besuch ab; im Herbst 1847 − die schlechte Wirtschaftslage in Wien ließ keinen ertragreichen Fasching erwarten − trat er die große Balkanreise über Pressburg, Neusatz, Belgrad nach Bukarest an, wo er Ende Dezember eintraf und bis Ende März 1848 blieb. Die Verdienstmöglichkeiten blieben nicht nur zufolge schlechten Wetters weit hinter den Erwartungen zurück. Strauss schuldete den Musikern das Honorar und diese wollten zurück nach Wien. Daraus ergaben sich Differenzen, die sogar in einer Auseinandersetzung mit Angehörigen der österreichischen Gesandtschaft eskalierte. Die Rückkehr nach Wien verzögerte sich.
Revolution 1848
Nach dem Ausbruch der Märzrevolution 1848 in Wien erwartete man Anfang April Strauss (Sohn) als einen im Kampf um die Freiheit Verbündeten in seiner Heimatstadt zurück. Doch Strauss blieb bis Ende Mai verschollen. Jedenfalls sind seine Kompositionen im Jahr 1848 auch mit zahlreichen verpönten Melodiezitaten gespickt, ein Spiegelbild damaliger revolutionärer Gesinnung: "Freiheitslieder" op. 52, "Revolutions-Marsch" op. 54, "Burschen Lieder" op. 55, "Studenten Marsch" op. 56, "Liguorianer Seufzer" op. 57, "Brünner Nationalgarde Marsch" op. 58, "Geisselhiebe" op. 60. Nach dem Abspielen der Marseillaise − die musikalischer Ausdruck revolutionärer Gesinnung war − einen Tag nach der Inthronisation von Kaiser Franz Joseph verantwortete sich Strauss geschickt, indem er darauf hinwies, dass er diesbezüglichen Wünschen des Publikums nachgeben musste, um Ausschreitungen zu vermeiden.

Übernahme des Orchesters seines Vaters

Nachdem Strauss (Vater) am 25. September 1849 plötzlich verstorben war, gelang es dem Sohn, beide Orchester zu vereinigen. Ab diesem Zeitpunkt gehörten vier statt zwei Hörner zur Standardbesetzung der Strauss-Kapelle. Nun brauchte Strauss Erfolge und vor allem Einnahmen, die in der besonders repressiven Zeit unmittelbar nach der fehlgeschlagenen Revolution in Wien kaum zu erzielen waren. Im Herbst 1850 plante er daher, mit seinem neu formierten Orchester eine Reise nach Berlin zu unternehmen. Zufolge des schwelenden Konflikts zwischen Preußen und dem Habsburgerreich um die Vorherrschaft in Deutschland drohte für eine österreichische Musikgesellschaft der Boden in Berlin jedoch zu heiß zu werden, weshalb sich Strauss nach Konzerten in Ratibor und Breslau nach Warschau wandte, wo der russische Zar Nikolaus I. und der österreichische Kaiser Franz Joseph einander zu Besprechungen in der deutschen Frage trafen.

Der Warschauer Verleger Rudolf Friedlein erreichte für die Strauss-Kapelle eine Einladung der Zarin Alexandra Feodorowna, einer Tochter des Preußenkönigs, vor der schon Strauss (Vater) gespielt hatte. Die Strauss-Kapelle trat daraufhin bei zwei Festveranstaltungen im Palais Lazienki auf, bei deren erster nicht nur das russische Kaiserpaar, sondern auch Kaiser Franz Joseph von Österreich anwesend war. In der Folge erhielt Strauss die Genehmigung zu musikalischen Darbietungen während der Pausen der Vorstellungen im Teatr Wielki, die sich äußerst erfolgreich gestalteten. Außerdem wurden zwei Konzerte im Klub der Kaufmannschaft absolviert.

Im Sommer 1852 konnte Strauss mit der "Annen-Polka" op. 117 seinen ersten großen Erfolg feiern. Anfang Oktober desselben Jahres brach er mit seinem Orchester zu einer sechswöchigen Deutschlandtournee auf. Über Prag, Dresden, Leipzig und Berlin erreichte er schließlich Hamburg. Die Rückfahrt verlief entlang derselben Route.
k. k. Hofballmusik-Direktor

Die Ausführung der Musik am Kaiserhof blieb ihm vorerst aber noch versagt. Erst ab 1852 − zunächst noch neben Philipp Fahrbach dem Älteren − wurde ihm dieselbe übertragen. Die Verleihung des Titels k. k. Hofballmusik-Direktor erfolgte erst mit dem dritten Ansuchen vom 20. Februar 1863 (Verleihungsdekret vom 25. Februar 1863). Zuvor, 1856 und 1859, war ihm der Titel wegen seines aktenkundig gewordenen Verhaltens während des Revolutionsjahres und wegen seines unsteten Lebenswandels verweigert worden.

Am 5. Jänner 1871, etwa einen Monat vor der Uraufführung seiner ersten Operette "Indigo und die vierzig Räuber", hatte Strauss um die Enthebung seiner Verpflichtungen am Kaiserhof angesucht, was genehmigt wurde. Den Titel k. k. Hofball Musikdirektor durfte er weiterführen. Die Strauss-Kapelle überantwortete er seinem Bruder Eduard. Selbst dirigierte er nur noch gelegentlich, vorwiegend die Uraufführungen eigener Werke.
Gesundheitliche Probleme

Strauss' enormes Arbeitspensum forderte seinen Tribut: Körperliche Zusammenbrüche machten eine Serie von Kuraufenthalten (1853 Bad Neuhaus, 1854 Badgastein, 1855 Badgastein und Bad Ischl) und damit im Sommer 1853 das Debüt von Josef Strauss notwendig.
Pawlowsk bei St. Petersburg

1855 ließ sich Strauss in Badgastein nicht nur zu seinen Walzern "Gedanken auf den Alpen" op. 172 inspirieren, sondern fädelte auch für den Sommer 1856 ein fünfmonatiges Gastspiel in Pawlowsk, dreißig Kilometer südlich der damaligen russischen Hauptstadt St. Petersburg ein. Dort, am Endpunkt der ersten russischen Eisenbahn, die von St. Petersburg ausging und über die Sommerresidenz der Zaren, Zarskoje Selo (Puschkin), führte, hatte man einen "Vauxhall" genannten Vergnügungspavillon errichtet. Die dort erlebbaren Attraktionen, zu denen insbesondere Musik zählte, sollten zahlungskräftige Kunden aus der Hauptstadt dazu bewegen, das neue Verkehrsmittel zu frequentieren und auf diese Weise rentabel zu machen.

Strauss nahm das Angebot an und aus der projektierten einen Sommersaison wurden schließlich elf, von denen die ersten zehn ohne Unterbrechung aufeinanderfolgten (1856−1865, 1869). Die Strauss-Kapelle blieb mit Ausnahme einiger Stimmführer in Wien zurück. Vor Ort wurde ein neues Orchester zusammengestellt. Ab der zweiten Saison rekrutierte Strauss die Musiker vor allem in Deutschland. Schon das Einstandskonzert im Mai 1856 geriet zu einem Sensationserfolg und Strauss war von da an Jahr für Jahr "der Löwe der Saison". Insbesondere dem weiblichen Publikum hatte es der junge Kapellmeister angetan. Das Wirken von Strauss wurde nicht nur für die seriöse Musikkritik, sondern vor allem für die Klatschspalten zu einem unerschöpflichen Thema. Durch die Widmung mancher seiner Kompositionen wusste Strauss auch die Zarenfamilie für sich zu gewinnen.

Es waren die Aufenthalte in Pawlowsk, die Strauss (Sohn) endgültig aus dem Schatten seines Vaters heraustreten ließen, der vielen Wienern immer noch als der einzig rechtmäßige "Walzerkönig" galt.

Man muss jedoch anmerken, dass von den heute noch regelmäßig gespielten Werken von Strauss (Sohn) vor seinem Russland-Debüt nur die "Annen Polka" op. 117 existierte. In Pawlowsk entstanden dann Zugstücke wie die "Tritsch Tratsch Polka" op. 214, die endgültige Fassung des "Perpetuum mobile" op. 257, der "Persische Marsch" op. 289 und der "Egyptische Marsch" op. 335 ("Tscherkessen Marsch"), die "Pizzicato Polka", eine Gemeinschaftskomposition mit Josef Strauss, und die Polka "Im Krapfenwaldl" op. 336 ("Im Pawlowsker Walde").
Privatleben mit Frauen

In Pawlowsk hegte Strauss auch Heiratspläne. Bereits 1856 hatte er zu Saisonende beim Zaren um die Erlaubnis zur Ehe mit der russischen Kaufmannstochter Maria Fränkel angesucht. Obwohl die "Allerhöchste Erlaubnis" erteilt worden war, ließ er die Hochzeit im letzten Moment platzen, indem er – nach eigenen Angaben – seine Verhaftung und Abschiebung durch die Polizei organisierte. Die Liebesbeziehung (1858−1860) zur russischen Aristokratin und Amateurkomponistin Olga Smirnitskaja scheiterte am Veto von deren Eltern. Ein um 1860 in Berlin entstandenes Foto zeigt ihn in die Mitte genommen vom Ehepaar Georg Büchmann (Herausgeber der Sammlung "Geflügelte Worte", Berlin 1864) mit einer Dame namens Elisabeth Jacobs, jener "Elise", von der er sich für Olga Smirnitzkaja mit Unterstützung seiner Mutter trennen wollte.

Am 27. August 1862 heiratete Strauss die um sieben Jahre ältere ehemalige Sängerin Henriette Chalupetzky, Jetty genannt, die ihm Geliebte, Haushälterin, Sekretärin und Mutterersatz war. Kurz nach der Hochzeit zogen beide aus dem "Hirschenhaus" aus und gründeten einen eigenen Haushalt. Nachdem Jetty 1878 gestorben war, heiratete Strauss sieben Wochen später die 25 Jahre jüngere Schauspielerin und Sängerin Ernestine Henriette Angelika Dittrich, Lili genannt. Das Paar verbrachte die Hochzeitsreise in Wyk auf Föhr. 1882 zog Lili zu Theaterdirektor Franz Steiner ins Theater an der Wien und es kam zur Scheidung von Tisch und Bett am 9. Dezember 1882 in Wien. Strauss tröstete sich mit der 31 Jahre jüngeren Adele Strauss, Witwe nach Anton Strauss. Um die Scheidung von Lili auch dem Bande nach zu ermöglichen und Adele 1887 heiraten zu können, konvertierte Strauss vom Katholizismus zum Protestantismus, trat aus dem österreichischen Staatsverband aus und wurde Bürger von Sachsen-Coburg und Gotha, wo ihm Herzog Ernsts II. die Ehetrennung und Wiederverheiratung ermöglichte.
Komponist von Bühnenwerken

Der inzwischen weit über seine Heimat hinaus berühmt gewordene Johann Strauss (Sohn) kämpfte mit der Hinwendung zur Operette zunächst mit den Problemen eines Anfängers. Der Siegeszug der Operetten von Jacques Offenbach in Wien, wirtschaftliche Überlegungen und nicht zuletzt der enorme Druck der Öffentlichkeit ließen in Strauss den Entschluss zur Operettenkomposition reifen. Zwischendurch entstanden Welterfolge wie die Walzer "An der schönen blauen Donau" op. 314 (1867), "Künstlerleben" op. 316 (1867), "Geschichten aus dem Wienerwald" op. 325 (1868) oder "Wein, Weib und Gesang" op. 333 (1869).

Die Konzerte in Paris anlässlich der Weltausstellung 1867 und anschließend in London verliefen erfolgreich, jedenfalls waren sie finanziell ertragreich und halfen dadurch mit, den Operettenstart hinauszuschieben. Ein erhalten gebliebener Kompositionsversuch zu dem Libretto "Die lustigen Weiber von Wien" von Josef Braun zeigt, dass Strauss der Textvertonung noch nicht gewachsen war. Als im Sommer 1869 der ehemalige Theatersekretär Maximilian Steiner und die Sängerin Marie Geistinger die Direktion des Theaters an der Wien übernahmen, wurde konkreter am Operettenstart von Strauss gearbeitet: Steiner erkannte Straussʼ mangelnde Erfahrung bei der Vertonung von Texten. Es gelang ihm, Strauss einen Bühnenpraktiker als Helfer zur Seite zu stellen, nämlich den im September 1868 von Prag an das Theater an der Wien engagierten erfahrenen Theaterkapellmeister und Komponisten Richard Genée.

Im Mai 1870 konnte es schließlich zum Vertragsabschluss zwischen Strauss und der Direktion des Theaters an der Wien, Geistinger & Steiner, bezüglich der ersten Produktion "Indigo und die vierzig Räuber" kommen. Die Operette wurde am 10. Februar 1871 uraufgeführt. Die überlieferten Noten-Manuskripte zu diesem Werk zeigen, dass Genée in der Partitur alle Gesangsstimmen notierte und dazu oft auch den kompletten Streichersatz ausführte. Strauss vervollständigte anschließend die Instrumentierung in den Bläserstimmen, wobei ihm zwangsläufig kaum noch kompositorischer Freiraum verblieb. Lediglich die Ouvertüre und rein instrumentale Abschnitte stammen ausschließlich von Strauss' Hand. Diese "Arbeitsteilung" setzte sich so fort, über "Die Fledermaus" (1874), "Das Spitzentuch der Königin" (1880) bis hin zur neunten Operette "Eine Nacht in Venedig" (1883).

Mit der Komposition des von der Konzeption einer Oper glücklicherweise doch noch zur Operette mutierten Bühnenwerks "Der Zigeunerbaron" (1885) bewies Strauss, dass er auch ohne fremde Hilfe Operetten komponieren konnte. Die nach vier Jahren mühsamer Kompositionsarbeit am Neujahrstag 1892 in der Wiener Hofoper uraufgeführte einzige Oper "Ritter Pásmán" erwies sich als Misserfolg. Strauss wandte sich wieder der auch finanziell ertragreicheren Komposition von Operetten zu, ohne jedoch mit "Fürstin Ninetta" (1893), "Jabuka" (1894), "Waldmeister" (1895) und "Die Göttin der Vernunft" (1897) an frühere Erfolge anknüpfen zu können.

Insgesamt hatte Strauss 16 Bühnenwerke geschaffen. Die posthum uraufgeführte Operette "Wiener Blut" arrangierte zur Gänze Adolph Müller jun. nach bekannten Melodien von Strauss; das Ballett "Aschenbrödel" vollendete Joseph Bayer nach Entwürfen im Nachlass.
Weitere Konzertreisen und Einladungen

Im Sommer 1872 trat Strauss (Sohn) seine weiteste Konzertreise an. Sie führte ihn über den Atlantik zum "Weltfriedensfest" nach Boston und dann nach New York. Der Musiker und Impresario Patrick Sarsfield Gilmore hatte ein Programm der Superlative organisiert, vor allem, was die ungeheure Anzahl der Ausführenden betraf.

Von den Konzertreisen, die Strauss später noch unternahm, ist vor allem die Italien-Tournee des Jahres 1874 zu nennen. Mit der Kapelle von Julius Langenbach, die ihm schon bei der Wiener Weltausstellung 1873 gute Dienste geleistet hatte, gab er 21 Konzerte in verschiedenen Städten des Landes. Dabei bewährte sich wieder, wie schon 1867 in Paris mit dem Orchester von Benjamin Bilse, die Programmteilung in einen "ernsten", von Langenbach dirigierten Block und einen von Strauss geleiteten "unterhaltenden" Teil. In Turin hob Strauss seinen Walzer "Bella Italia" aus der Taufe, der später unter dem Titel "Wo die Citronen blühn" op. 364 ediert wurden.

Schließlich begab sich Strauss gemeinsam mit seiner dritten Frau Adele zu Ostern 1886 noch einmal nach Russland. In St. Petersburg dirigierte er eine Serie von Wohltätigkeitskonzerten. Nach einem Abstecher nach Moskau, wo er seinen Misserfolg im Jahr 1858 mehr als wettmachte, verabschiedete er sich im "Vauxhall" von Pawlowsk endgültig vom russischen Publikum.

Für außergewöhnliche Anlässe stand Strauss bis an sein Lebensende als Komponist und Dirigent zur Verfügung: Am 21. Oktober 1889 führte er anlässlich der Eröffnung des neuen Berliner Konzertsaales "Königsbau" den "Kaiser Walzer" op. 437 erstmals auf; am 12. Februar 1890 folgten bei einem Ball anlässlich der Eröffnung des Festsaals im Wiener Rathaus die "Rathausball Tänze" op. 438; am 31.Mai 1898 im Deutschen Volkstheater in Wien anlässlich der Enthüllung des Raimund-Denkmals die "Klänge aus der Raimundzeit" op. 479, sein letztes mit Opus-Zahl erschienenes Werk.
Ehrungen

Johann Strauss (Sohn) wurde im Laufe seiner Karriere vielfach durch Ordensverleihungen und andere Auszeichnungen geehrt. Manche ergaben sich als Dank für die Widmung eines seiner Werke. Anlässlich seiner Künstlerjubiläen 1884 und 1894 wurde er bei zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Zum 40-jährigen verlieh ihm die Stadt Wien mit Gemeinderats-Beschluss vom 10. Oktober 1884 taxfrei das Bürgerrecht; beim 50-jährigen ernannte ihn die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zum Ehrenmitglied.

Am 22. Mai 1899 dirigierte er zum letzten Mal in der Wiener Hofoper die Ouvertüre zur Operette "Die Fledermaus", war verschwitzt, verkühlte sich, zog sich eine Lungenentzündung zu und starb am 3. Juni 1899 in der Igelgasse 4.


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Motiv - Musik

Bruckner, Josef Anton

Komponist, * 4.9.1824 Ansfelden (Oberösterreich), † 11.10.1896 Wien. (katholisch)

Leben

B. wuchs in bescheidenen dörflichen Verhältnissen auf. Im Dasein des Vaters verbindet sich der Lehrer ungezwungen mit dem Bauern; seine musikalische Begabung ist verbürgt und hat dem Kinde Anton die ersten Anregungen gegeben. Nach dem Brauch der Zeit hat der Knabe den Vater schon in jungen Jahren bei seinen Berufspflichten unterstützt und war somit offenbar ausersehen, in dritter Generation die heimatliche Lehrerstelle zu übernehmen. 1835 kam B. in das Haus seines Vetters, des Schullehrers und Musikers Johann Baptist Weiß nach Hörsching, unweit Linz. Weiß hat B. ernstlich in die Musik eingeführt, besonders in das Spiel jenes Instrumentes, das ihm sein Lebtag vertraut bleiben sollte: der Orgel. Nach dem für die Familie verhängnisvoll frühen Tode des Vaters fand der dreizehnjährige B. im Chorherrenstift St. Florian als Sängerknabe eine neue Heimat. Die drei Jahre, die der Heranwachsende im Stift verlebt hat, haben ihn musikalisch stark gefördert, vor allem aber mag sich damals der sakrale Charakter seiner Musik und Musikauffassung tief in ihm begründet haben. 1840-41 absolvierte B. erfolgreich die Lehrer-Präparandenschule in Linz, war danach bis 1843 als ärmlicher Schulgehilfe, der auch allerlei niedere Dienste verrichten mußte, in Windhaag/Maltsch (Oberösterreich) tätig - hier ist ihm der Schulinspektor →Adalbert Stifter begegnet -, dann in Kronstorf bei Steyr (1843–45) und kehrte endlich im Herbst dieses Jahres als in neuer Linzer Prüfung bewährter Lehrer nach St. Florian zurück. Diesmal sollte B. fast elf Jahre hier verweilen, eine Zeitspanne, in der er sich, großenteils durch unermüdlichen Selbstunterricht, theoretisch und praktisch weiter musikalisch zu vervollkommnen bestrebt gewesen ist, auch entstanden einige geistliche Kompositionen; empfangend wie vermittelnd war B. bis ins Alter von einem pädagogischen Ethos erfüllt. Seit 1848 wirkte er an der schon von Jugend auf bewunderten und geliebten großen Stiftsorgel von St. Florian, unterzog sich aber gleichwohl, noch immer in der endgültigen Berufswahl schwankend, sieben Jahre später, abermals in Linz, der Prüfung als „Lehrer für Hauptschulen“.

Noch im gleichen Jahr (1855) fiel jedoch die Entscheidung. B. verließ St. Florian und wurde Domorganist in Linz (daneben zeitweilig auch Chormeister einer Liedertafel). Dreizehn Jahre hat er dies Amt innegehabt, eine Zeit steigenden Ruhmes als Orgelspieler und -improvisator, bedeutungsvoller aber noch für seine musikalische Reifung durch den Theorieunterricht, den ihm der hochangesehene Kontrapunktlehrer Simon Sechter in Wien bis 1863 erteilt hat. B. pflegte sich zu diesem Zweck regelmäßig mehrere Wochen in der Hauptstadt aufzuhalten und unterzog sich mehrfach strengen musikalischen Fachprüfungen, die der Lehrer Sechter abhielt. Kaum weniger einschneidend für den künstlerischen Weg B.s zu sich selbst, der sich nunmehr anbahnte, ist der Unterricht, den ihm 1861-63 der Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler in anderen musikalischen Fächern (besonders auch Instrumentation erteilt hat. Ihm verdankte B. vor allem die schicksalhafte Begegnung mit der Musik Richard Wagners, die ihn fortan das Leben hindurch begleiten sollte. Beide Musikwelten, die altmeisterliche Satztechnik und die moderne Klangführung, miteinander zu verschmelzen, blieb seitdem sein immanentes künstlerisches Streben und bezeichnet seine eigentümliche Stellung in der Musik des 19. Jahrhunderts. Seit 1863/64 erprobte B., seiner selbst, wenigstens zeitweise, sicherer geworden, seine Kräfte als Komponist umfangreicher kirchenmusikalischer und symphonischer Werke. Mit den Erschütterungen eines solch späten Durchbruchs zur eigenen Musik mag eine neurotische Erkrankung zusammenhängen, die ihm um die Mitte des Jahres 1867 zu schaffen machte. Kunstreisen führten zur Bekanntschaft mit den Musikern Franz Liszt, Hans von Bülow und dem überschwänglich hoch verehrten →Richard Wagner (München, Juni 1865, bei der Uraufführung des „Tristan“).
Dank Vermittlung des einflußreichen Hofkapellmeisters Johann Herbeck gelang B. endlich der ersehnte Übergang nach Wien: 1868 wurde er in der Nachfolge Sechters dorthin ans Konservatorium als Professor für Generalbaß, Kontrapunkt und Orgel berufen. Er hat dies Amt mit äußerster Gewissenhaftigkeit bis 1892 versehen. Erst auf dem künstlerisch reichen und gerade damals vielschichtigen Boden Wiens konnte sich B.s kompositorisches Genie vollends entfalten. Hier vor allem sind in oft harter und mühevoller Arbeit jene mächtigen Symphonien entstanden, die seinen Ruhm begründet haben. Den Organisten B. hat Wien nur gelegentlich kennengelernt, obgleich er nach längerer Anwartschaft seit 1879 wirkliches Mitglied der kaiserlichen Hofkapelle war. So feierte sein Orgelspiel auswärts seine großen Erfolge, im Ausland vor allem in Nancy, Paris und ganz besonders in London (1871). Daheim wurde der Komponist B. zunehmend in den Streit der beiden musikalischen Parteien hineingezogen, der keine Stadt so leidenschaftlich wie Wien bewegt hat: die neudeutschen Anhänger Liszts und Wagners hielten sich für die Avantgardisten eines musikalischen Fortschritts und zählten B. zu den Ihren, während →Johannes Brahms, seit 1862 ebenfalls in Wien lebend, als Hauptrepräsentant einer konservativen, von den Gegnern gern als reaktionär bezeichneten Richtung galt. Diese Spaltung der musikalischen Öffentlichkeit, besonders auch die immer unerbittlicher werdende Gegnerschaft des angesehenen Wiener Musikkritikers →Eduard Hanslick, hat B. viele Schwierigkeiten innerer wie äußerer Art bereitet, war sie doch mindestens teilweise Ursache einiger Uraufführungs-Mißerfolge. Kleinere Nebenämter steigerten vorübergehend B.s Einkünfte; fielen sie fort, so war der verbitterte Meister alsbald bereit, den Schritt nach Wien zu bereuen. Große innere Befriedigung verlieh ihm jedoch das endlich nach vergeblichen Versuchen übertragene Lektorat für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität Wien; erst 1894 hat er diese ihm besonders werte Tätigkeit aufgegeben. Als Krone äußerer Ehrungen ist ihm die Verleihung des Ehrendoktors durch die Philosophische Fakultät der Universität Wien erschienen (1891). Auf die späteren Wiener Jahre, in denen B., immer wieder von quälenden Selbstzweifeln überfallen, zunehmend vereinsamte, werfen Anhänglichkeit, Fürsorge und Treue eines begabten Schülerkreises - darunter die Brüder Josef und →Franz Schalk, Ferdinand Löwe, →Gustav Mahler, →Friedrich Klose - ein verklärendes Licht. Von 1884 an hat B. mehrfach Reisen unternommen, um Aufführungen seiner Werke beizuwohnen, so nach Leipzig, München, Graz und Berlin. Seit 1890 kränkelte er und litt an verschiedenen Altersbeschwerden, führte aber die kompositorische Arbeit verantwortungsvoll bis zum letzten Tage weiter. Ein Jahr vor dem Tode übersiedelte er ins Schloß Belvedere, wo ihm der Kaiser eine Wohnung zur Verfügung gestellt hatte. Seine sterblichen Überreste haben den Weg in die oberösterreichische Heimat genommen, der testamentarischen Bestimmung entsprechend: „Ich wünsche, daß meine irdischen Überreste in einem Metallsarge beigesetzt werden, welcher in der Gruft unter der Kirche des regulierten lateranischen Chorherrnstiftes St. Florian und zwar unter der großen Orgel frei hingestellt werden soll, ohne versenkt zu werden.“
Schon zu Lebzeiten ist B.s menschliche Art und Persönlichkeit vielfach mißverstanden worden. Zahlreiche Anekdoten, oft mehr oder minder erfunden und postum, zeugen davon. In der Tat fehlen B. beinahe all jene Züge, die die Figur des autonomen Künstlers im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts geprägt haben. Weder ein stolzes Ichbewußtsein noch die weltläufige Haltung eines Kunstmissionars entsprachen seiner Natur; ebenso fremd war ihm aber auch jenes umspannende Bildungsbedürfnis, das das Spätstadium romantischen Musikertums kennzeichnet. Zum Unterschied von all dem hat B. seine dörflich-ländliche Herkunft niemals verleugnet, gab er sich stets ohne alle Prätension und oft derb-urwüchsig. Er lebte der unzeitgemäßen Überzeugung, daß allein das lehrbare, in zahllosen Übungsarbeiten zu bewährende|Handwerk der musikalischen Satztechnik den Komponisten befähige, seinen „Gedanken und Gefühlen nach musikalischer Richtung hin in ästhetischer Weise gerechten Ausdruck zu verleihen“. B. war eine starke Glaubensgewißheit zu eigen - wofür ja auch seine zahlreichen Kompositionen geistlicher Texte zeugen -; die Heilswahrheiten der römischen Kirche sind ihm Quell innerer Aufrichtung und Erquickung gewesen, den er unermüdlich, zuzeiten auch in fanatischer Religiosität aufgesucht hat. Die mönchischen Tugenden des Gehorsams, der Unterordnung und der Enthaltsamkeit haben seinen Lebensweg begleitet. Eine starke, oft erprobte Selbstzucht hat Zweifel und Auflehnung überwunden. Unter vielen Schwierigkeiten und gegen Widerstände von innen und außen hat er sich zu einem führenden Musiker Wiens emporgearbeitet, dabei aber nie vergessen, daß er den unteren Ständen entstammte. Dies Bewußtsein bestimmte seine Haltung den Oberen, besonders auch geistlichen Würdenträgern gegenüber.

Mit Recht hat man daher B. ein „Genie mit Handwerkerbewußtsein“ genannt (A. Halm). Im Verhältnis zu denjenigen seiner Schülerfreunde, die würdig befunden wurden, seiner symphonischen Musik den Weg in die Öffentlichkeit erschließen zu helfen - es sind dies vor anderen die schon genannten Dirigenten Brüder Schalk und F. Löwe -, verbindet sich menschliche und künstlerische Eigenart B.s. Seit einigen Jahrzehnten nämlich ist zunehmend bekanntgeworden, daß die authentische Überlieferung seiner Symphonien durch den wohlmeinenden Rat dieser seiner Jünger gefährdet worden ist, und zwar dadurch, daß sie sich z. T. weitgehende Eingriffe in das Gefüge der Druckausgaben erlaubt haben. Wieweit B. dabei zugestimmt hat, ist unbekannt. Zu denken gibt, daß er bestrebt gewesen ist, seine unverfälschten Handschriften der Nachwelt durch Bibliotheksvermächtnis zu erhalten. B. war von hoher Selbstkritik erfüllt und immer wieder bereit, auch schon abgeschlossene fertige Werke oder Teile davon nicht selten von Grund auf umzuarbeiten. Von hier aus ist die Frage nach der authentischen, letztgültigen Klang- und Formgestalt von B.s Musik so verwickelt wie bei kaum irgendeinem anderen Komponisten und gegenwärtig noch nicht vollständig zu lösen. Die Tendenz der Originalfassungen gegenüber den Erstausgaben ist klar: ihre Klanggestalt ist härter, schärfer in sich abgesetzt, weniger ausladend und schwelgend; die Schüler-Korrektoren waren dagegen bestrebt, sie näher an das neudeutsche Ideal, wie es besonders Wagner vertrat, heranzuführen. Eingriffe in die Form der B.schen Symphonien, zu denen es in einigen Fällen gekommen ist, sind allerdings weniger leicht erklärbar. Es zeigt sich also, daß sogar dem Meister Nächststehende der Meinung gewesen sind, er sei auch in Fragen seiner Kunst weltfremd und des Rates bedürftig. Unbestritten bleibt die gute Absicht, dem Lehrer selbstlos zu helfen, die jene Männer geleitet hat. Im Verhalten beider Seiten treten Eigenart und Begrenzung von B.s Autorität deutlich hervor.
B.s Musik ist mit seltener, nahezu unvergleichlicher Konzentration auf die große Form gerichtet, sie allein ist ihm Werkzeug und Mittlerin seiner künstlerischen Aussage. Werke geringeren Umfanges und Formates, in denen sich bei anderen Meistern oft genug künstlerische Entscheidungen ankündigen und vollziehen, sind für ihn ohne höhere Bedeutung, sie verdanken ihr Entstehen meist äußeren Anlässen und Gelegenheiten. So ist seiner Musik, sobald sie nur erst zu sich selbst gekommen, Größe und Monumentalität eigentümlich; mit diesem Anspruch tritt sie vor ihre Hörer. Meßkompositionen (dazu vor allem auch das „Te Deum“) und Symphonien, die beiden Hauptformen B.s, sind Zyklen verschiedener Art, insofern aber miteinander verknüpft, als gewisse motivische Fäden von der geistlichen zur Konzertmusik laufen, weit inniger aber durch eine gemeinsame musikalische Grundhaltung. Zutreffend hat man beobachtet, daß die Messe B.s ins Symphonische, die Symphonie aber ins Kultische strebe. Bescheiden und konventionell sind seine kompositorischen Anfänge, sie geben kaum Hinweise auf das Spätere. Seit B. im mächtigen Schaffensausbruch der letzten Linzer Jahre sich selbst gefunden hat, steht der Typus seiner Musik fest, durchmißt sie jedenfalls keine eigentliche künstlerische Entwicklung. Auch für dies Phänomen ist in der Musikgeschichte, vor allem in der des 19. Jahrhunderts, kaum eine Parallele anzuführen.

Äußerlich hat B. den Grundriß der viersätzigen Symphonie Beethovens bewahrt, sie allerdings vielfach geweitet, von innen aber hat er sie tiefgreifend umgewandelt. Seit Beethoven hatte sich die Symphonie nach zwei verschiedenen Richtungen hin entwickelt: einerseits - bei Mendelssohn, Schumann und Brahms - ins Kammermusikalische und ins Idyllische; Liszt und seine Schule haben andererseits die Gattung der Programmsymphonie, die von außermusikalischen Anregungen abhängig ist, geschaffen. Dieserart war ein großes Erbe in Gefahr zu verfallen. Es ist B.s geschichtliche Leistung, eine neue Synthese auf rein musikalischem|Boden herbeigeführt und den universalen Anspruch der symphonischen Kunst wieder ins Werk gesetzt zu haben. Ist Beethovens Musik idealistisch, strebt über den Klang hinaus, so lebt die B.s ganz im Klang, dem sie sich naturhaft völlig hingibt. Beethoven meißelt seine Formen, B. läßt sie wachsen. Diese Naturkraft der B.schen Musik hat etwas elementar Überwältigendes. Sie ist spürbar in der oft kunstvoll kontrapunktisch durchwirkten Flächenbildung, zumal in den Ecksätzen der Symphonien; im An- und Abfluten großer Steigerungswellen; im kreishaften Umspielen der Zieltonarten, die nach langer Vorbereitung plötzlich jäh hereinbrechen. Andere urtümlich eigene Züge sind die langgedehnten Orgelpunkte an entscheidenden Abschnitten der symphonischen Entwicklung, überhaupt eine Neigung zur rhythmisch-melodischen Gleichform (Ostinato und Sequenz), ferner räumlich-portalhaft gliedernde Pausen; die Harmonie des Dreiklangs ist B. ein mütterlicher Schoß, dem alles motivische Leben entwächst. Daheim ist er in der mystischen Versenkung seiner langsamen Sätze, deren Maße wie die einer Kathedrale den Menschen über sich selbst hinausführen; doch auch in der nicht selten dämonisch erregten Sphäre des Tanzes (Scherzo-Sätze). Im gesamten Zyklus der Symphonie aber waltet eine eigentümliche Dynamik, die dem Finale durch thematische Rückbindungen und Zitate eine überhöhende, krönende Schlußwirkung verleiht.

Natur und Geist sind in B.s Musik unlöslich und unverwechselbar einander verbunden.


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BeitragVerfasst: Mi 16. Jun 2021, 14:55 
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Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Erzherzogtum Österreich; † 31. Mai 1809 in Wien) war ein österreichischer Komponist der Wiener Klassik.

Joseph Haydn, Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn, verbrachte den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, deren Orchester und Oper er leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit den Worten: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“

Haydns 1797 uraufgeführte Vertonung des Gedichts Gott! erhalte Franz, den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!, das Kaiserlied, wurde zu den Österreichischen Kaiserhymnen und mit anderem Text später die deutsche Nationalhymne.


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BeitragVerfasst: Sa 19. Jun 2021, 17:44 
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André-Ernest-Modeste Grétry (* 8. Februar[1] 1741 in Lüttich, heute Belgien; † 24. September 1813 in Montmorency bei Paris) war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der wichtigste Komponist Frankreichs.[2] Er prägte die Entwicklung der Opéra-comique (Singspiel mit gesprochenem Dialog[3]) maßgeblich mit, schrieb aber auch klassische Opern (mit gesungenem Rezitativ). Grétry schuf rund 70 Bühnenwerke, unter denen die Komödien überwiegen; dazu Vokalmusik anderer Genres. Die eingängige Melodik und den Ausdruck edler Gefühle gewichtete er höher als eine reiche Harmonik und eine komplizierte Orchesterbegleitung. Kirchenmusik[4] und Instrumentalmusik komponierte er nur während seiner Ausbildung, die er in Rom abschloss. Im Alter schrieb er Memoiren und Reflexionen.


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BeitragVerfasst: So 20. Jun 2021, 07:06 
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Adolphe Sax, eigentlich Antoine Joseph Sax, (* 6. November 1814 in Dinant; † 7. Februar 1894 in Paris) war ein belgischer Erfinder,[1] Instrumentenbauer und Musiker; er war der Entwickler der Saxhörner und des Saxophons.


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BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2021, 09:06 
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Rakoto Frah

Rakoto Frah war ein Meister der madagassischen Flöte "Sodina", die er mit seiner eigentümlichen Spielweise und Phrasierung so perfekt beherrschte, dass er auch Jazzmusiker wie Ornette Coleman begeisterte. Der Komponist von weit mehr als 500 Songs stellte seine Instrumente selbst her und wird den Madagassen nicht nur durch seine Lieder und sein Spiel in Erinnerung bleiben, denn schon seit Jahrzehnten ist er auf dem am meisten genutzten Geldschein Madagascars verewigt.
Pick Nummer 68 und 72 - 1000 Francs=200 Ariary (insgesamt 4 Ausgaben).
Ob traditionelle Musik, Jazz oder Rockmusik - der zwischen 1920 und 1925 (so genau weiss er das selbst nicht) in Antananarivo geborene Philibert Rabezona, besser bekannt als Rakoto Frah, konnte alles und auf jedem Rohr blasen. Er war in Madagascar so berühmt, dass er 1958 den französischen Staatspräsidenten De Gaulle während seines gesamten Besuches begleiten durfte und sein Bild 1960 nach der Unabhängigkeit für die 1000 Francs Note auserkoren wurde.Er kam auf das Bild ohne Namen, weil er es war, der den Demonstrationszug zum Präsidentenpalast anführte, der letztlich zum Fall der französischen Kolonialregierung führte.
1994 war Rakoto prominentes Mitglied der "Malagasy All Stars" auf ihrer Deutschland Tournee, die sie auch ins Berliner Haus der Kulturen der Welt führte. Seit 1995 war er die Seele der Band "Feo Gasy" um den Gitaristen Erick Manana, mit der er 1998 eine CD "Ramano" aufnahm und noch im August 2001 beim "Festival de Langon" in Frankreich auftrat. Als er am 29. September 2001 starb, organisierte die madagasische Regierung öffentliche Begräbnisfeiern im "Palais des Sports" in Mahamasina, genau dort, wo am 26. Juni 1960 General De Gaulle die Unabhängigkeit Madagascars proklamiert hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Motiv - Musik
BeitragVerfasst: Mi 30. Jun 2021, 20:31 
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Jenny Lind (* 6. Oktober 1820 in Stockholm als Johanna Maria Lind; † 2. November 1887 in Malvern, Worcestershire) war eine schwedische Opernsängerin (Sopran), die wegen ihres hohen technischen Niveaus und ihrer kometenhaften, kontinentübergreifenden Karriere auch als „schwedische Nachtigall“ in die Musikgeschichte einging.


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