BARGELDVERBOT
Warum Bargeld cool ist
Wie wir alle wissen, läuft in der Schweiz nichts ohne Cash und gesellschaftliche Partizipation ist stark an finanzielle Mittel geknüpft, denn Sport, ein Bier, ein Ausflug, ein Velo – fast alles kostet etwas. Hier erlaubt Bargeld Handlungsspielraum. Akzeptanz von Bargeld ist für viele Asylbewerberinnen und Asylbewerber, Sans-Papiers oder Menschen ohne festen Wohnsitz, also gerade die Menschen, welche durch staatliche Illegalisierung an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden, enorm wichtig. Denn wer kein Konto eröffnen kann, hat auch keinerlei Zugriff auf digitale Zahlungsmittel. Für die Mehrheit von uns Schweizerinnen und Schweizern kein Problem, uns steht schliesslich die ganze Palette der Zahlungsmittel frei zur Verfügung. Doch diese Möglichkeiten sind nicht selbstverständlich. Durch die stetige Abnahme der Akzeptanz von Bargeld wird diese Gruppe von Menschen weiter und weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und ihre Situation dadurch nur prekärer. Die Banken und der Staat agieren autoritär – sie schaffen eine Situation, in der die staatliche Kontrolle allumfassend ist.
Genau hier kommt das Bargeld ins Spiel als ein Stück Unabhängigkeit, und zwar für uns alle.
Damit du auch aktiv dieses kleine bisschen Freiheit erlangen kannst, und diese vor allem mit Menschen, die darauf angewiesen sind, teilen kannst, such dir den nächsten Bankomaten und geh auf deinen Erfolg anstossen. Für Trinkgeld Die Löhne in der Gastronomie und der Reinigung sind viel zu niedrig. Abhilfe bietet das Trinkgeld. Doch hat seit Corona und der Zunahme der Kartenzahlung die Menge an Trinkgeld abgenommen. Immer weniger des «Zustupfs» landet beim Personal. 10 Franken Trinkgeld in bar bedeuten aber einfach 10 Franken mehr – und sind dazu noch eleganter. Allerdings ist Trinkgeld, egal ob in bar oder digital, kein Ersatz für einen tatsächlich angebrachten Lohn. Jedoch haben Menschen, die im Service arbeiten, mehr von deinem Trinkgeld, wenn es in bar kommt.
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