Switzerland - Schweiz ab 1954
Die Farben der Banknoten bleiben gleich wie bei der aktuellen Banknotenserie. Das soll es erleichtern, die Banknoten im Alltag wiederzuerkennen. Einschätzung von SRF-Wirtschaftsredaktor «Die Banknoten seien die Visitenkarten unseres Landes, ist der Nationalbankpräsident Martin Schlegel überzeugt. Deshalb müssen Schweizer Banknoten nicht nur sicher, praktisch und widerstandsfähig sein. Sie müssen auch gefallen. Geschmäcker ändern sich über die Zeit, insbesondere, wenn eine Banknote nicht einfach einen ehemaligen Präsidenten, eine aktuelle Königin oder eine Sehenswürdigkeit zeigt. Dennoch fragt man sich mit Blick ins Ausland, ob sich der riesige organisatorische und finanzielle Aufwand lohnt, so schnell nach der Lancierung der letzten Serie wieder eine neue in Auftrag zu geben.
Man könnte sich auch überlegen, in die aktuelle Serie nach einigen Jahren neue Sicherheitsmerkmale einzubauen, um sie wieder fälschungssicherer zu machen. Doch damit sind wir wieder beim ersten Satz: Die Schweizerinnen und Schweizer sind wie kaum ein anderes Volk stolz auf ihren erreichten Wohlstand, der sich eben auch durch ihr mit eigenen Händen anfassbares Bargeld, ihre speziell schönen Banknoten, auszeichnet. Darum ist es wohl auch in einer immer digitaleren Welt für die Schweizer Nationalbank sinnvoll, alle 15 bis 20 Jahre eine ganz neue Banknotenserie zu produzieren.» Philip Meyer
Von Februar bis Juli 2025 können die Wettbewerber Banknotentwürfe ausarbeiten. Anschliessend folgt die Auswertung. Für die Beurteilung der Entwürfe will die SNB einen Beirat mit Fachpersonen hinzuziehen. Die Besetzung des Beirats wird nächstes Jahr bekanntgegeben.
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